Cannabutter ist die Grundlage der gesamten Cannabis-Küche. Vor dem Space Cake, vor den Cookies, vor den Brownies steht immer dieselbe grüne Butter, die die Wirkstoffe der Pflanze in einem Fett bündelt und sich anschließend in jede Zubereitung einarbeiten lässt, süß wie herzhaft.
Die gute Nachricht: Man braucht dafür weder Laborausrüstung noch besonderes Talent. Ein Topf, Butter, etwas Geduld und vor allem zwei, drei Regeln, die man nicht verpatzen darf. Genau dort entscheidet sich, ob am Ende eine Butter herauskommt, die gar nichts bewirkt, oder eine, die viel zu stark ist und die Reise deutlich weiter führt als geplant… 😜
In diesem Guide findest du: das Cannabutter Rezept Schritt für Schritt, die schnelle Variante für eilige Tage, wie viel Gramm du pro Portion brauchst, was mit trockenen Blättern, Blüten oder Haschisch funktioniert, und wie du die Butter monatelang aufbewahrst, ohne dass sie an Kraft verliert.
Was ist Cannabutter?
Cannabutter ist schlicht eine mit Cannabis infundierte Butter. Pflanzenmaterial (Blüten, Blätter oder Harz) wird langsam in geschmolzener Butter erhitzt: Die Cannabinoide sind fettlöslich und wandern aus der Pflanze in das Fett. Die Butter wird grün, aromatisch und vor allem psychoaktiv.
Anschließend dient sie als Basis für jedes Rezept, das Butter enthält: Kuchen, Kekse, Nudeln, Butterbrote. Sie ist eine Zutat, kein fertiges Gericht.
Cannabutter, Cannabisbutter oder Haschbutter?
Inhaltlich gibt es keinen Unterschied, nur im Sprachgebrauch:
- Cannabutter und Cannabisbutter meinen exakt dasselbe. Beide Begriffe sind im Deutschen gebräuchlich, „Cannabutter" ist die häufigere Suchform.
- Haschbutter bezeichnet meist eine Zubereitung auf Basis von Haschisch statt Blüten. Das Verfahren ist identisch, nur die Dosierung ändert sich (siehe unten).
Im Französischen heißt dieselbe Zubereitung übrigens „beurre de Marrakech" — ein Name aus den 1960er-Jahren, als Reisende Haschisch aus dem marokkanischen Rif mitbrachten. Die Zubereitung ist Wort für Wort dieselbe.
Zutaten und Ausrüstung
Für rund 250 g Cannabutter:
- 250 g Süßrahmbutter: Klassische Butter bleibt der beste Träger (Öle funktionieren ebenfalls, dazu gleich mehr). Butter mit 82 % Fettanteil liefert eine bessere Ausbeute als eine fettreduzierte Variante.
- 10 bis 15 g getrocknete Blüten (oder 5 bis 8 g Haschisch): siehe Abschnitt Dosierung weiter unten.
- 250 ml gefiltertes Wasser (still, aus der Flasche ist besser als Leitungswasser): Es verhindert, dass die Butter anbrennt, und bindet einen Teil der Bitterstoffe. Am Ende wird es entfernt, keine Sorge.
An Ausrüstung brauchst du: einen Topf mit dickem Boden, ein feines Sieb, ein Passiertuch (oder zwei, notfalls ein Kaffeefilter oder ein sauberes, engmaschiges Tuch), ein luftdichtes Gefäß und, falls vorhanden, ein Küchenthermometer.
💡 Kokosöl und MCT-Öl funktionieren genauso gut und halten sich sogar länger (kleiner Spoiler: Genau darauf basiert unsere Cannabutter, und sie schmeckt kein bisschen nach Kokos). Sie enthalten mehr gesättigte Fettsäuren, was die Extraktion leicht verbessert. Außerdem sind sie die vegane Option schlechthin.
Öl hat zudem einen Vorteil, den Butter nicht bietet: Es bleibt flüssig, lässt sich also tropfengenau dosieren und kalt in ein Dressing, einen Smoothie oder ein bereits serviertes Gericht einrühren, ganz ohne Erhitzen. Wenn du dir die Zubereitung sparen willst: unser Öl mit 100 mg THC & CBD ist gebrauchsfertig und exakt titriert.
Trockene oder frische Blätter, Blüten, Haschisch: Was kann man verwenden?
Diese Frage kommt ständig, und die Antwort verändert das Ergebnis erheblich.
Trockene oder frische Blätter?
Sie müssen immer trocken sein. Frische Blätter enthalten viel Wasser und Chlorophyll: Die Butter wird sehr grün, sehr krautig und vor allem deutlich schwächer, weil die Cannabinoide noch überwiegend in ihrer sauren, nicht psychoaktiven Form vorliegen.
Wenn du nur frisches Material hast, lass es 5 bis 10 Tage an der Luft und vor Licht geschützt trocknen.
Blüten, Blätter oder Stängel?
- Blüten: am konzentriertesten, beste Ausbeute. Sie sind die Referenz für alle Dosierungen weiter unten.
- Kleine Blätter nahe der Blüte (sugar leaves): brauchbar, rechne mit etwa der dreifachen Menge für dieselbe Wirkung.
- Große Blätter und Stängel: sehr wenig Cannabinoide. Man kann sie verwerten, um nichts wegzuwerfen, aber die Wirkung bleibt schwach und der Geschmack sehr pflanzlich. Ehrlich gesagt: nur als letzte Option, deine Gerichte haben Besseres verdient 😎.
Und mit Haschisch?
Haschisch ist von Natur aus konzentrierter als Blüten. Rechne mit etwa der halben Menge: 5 bis 8 g Haschisch auf 250 g Butter. Fein zerbröseln und ebenfalls decarboxylieren, etwas kürzer: 20 bis 25 Minuten reichen.
Der unverzichtbare Schritt: die Decarboxylierung
Das ist der Schritt, den die Hälfte aller Rezepte übergeht, und die häufigste Ursache für misslungene Cannabutter.
In der rohen Pflanze existiert THC praktisch nicht: Es liegt als THCA vor, einer sauren Vorstufe ohne psychoaktive Wirkung. Um sie umzuwandeln, muss erhitzt werden. Das ist die Decarboxylierung.
So geht's:
- Ofen auf 110 °C vorheizen (wenn möglich Umluft).
- Blüten grob zerbröseln: nicht zu Pulver mahlen, sonst rutschen sie später durch den Filter.
- Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.
- 30 bis 40 Minuten backen, nach der Hälfte einmal umrühren.
- Das Material soll goldbraun und brüchig werden, aber nicht schwarz: im Blick behalten und nichts verbrennen.
⚠️ Geh nicht über 120 °C: Darüber beginnt das THC sich abzubauen und die Terpene verdampfen. Du verlierst Wirkung und Aroma.
Cannabutter Rezept Schritt für Schritt
- Schmelzen. 250 ml Wasser und 250 g gewürfelte Butter in einen Topf mit dickem Boden geben. Bei schwacher Hitze vollständig schmelzen lassen.
- Material einrühren. Die decarboxylierten Blüten zugeben und unterrühren, bis alles bedeckt ist.
- Lange ziehen lassen. 2 bis 3 Stunden bei 85 bis 95 °C halten. Die Mischung darf ganz leicht simmern, niemals kochen. Alle 20 bis 30 Minuten umrühren.
- Filtern. Durch ein Passiertuch (gern doppelt) auf einem Sieb in ein Gefäß gießen. Nicht kräftig auspressen: Sonst löst sich Chlorophyll und der Geschmack wird bitter. Die wesentlichen Cannabinoide sind zu diesem Zeitpunkt ohnehin im Fett. Einfach abtropfen lassen.
- Abkühlen. Das Gefäß 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Butter erstarrt oben, Wasser und Schwebstoffe bleiben darunter.
- Trennen. Die feste Butterscheibe ablösen, das grünliche Wasser wegschütten, die Unterseite trocken tupfen. Fertig 😋.
Insgesamt dauert das rund 4 Stunden, davon nur etwa 20 Minuten echte Arbeit. Der Rest ist Warten.
Schnelles Cannabutter Rezept
Keine 4 Stunden Zeit? Es gibt Abkürzungen. Sie sind weniger effizient (rechne mit 10 bis 30 % weniger Ausbeute), helfen aber im Notfall.
30-Minuten-Variante (Wasserbad)
Nach der Decarboxylierung die Butter im Wasserbad schmelzen, Material zugeben und 30 Minuten bei 90 °C unter Rühren halten. Wie gewohnt filtern. Das ist der beste Kompromiss aus Tempo und Qualität.
Cannabutter ohne Wasser
Wasser ist nicht zwingend: Es dient als Temperaturpuffer und mindert die Bitterkeit. Ohne Wasser dauert die Infusion kürzer (1 bis 2 Stunden) und die Butter schmeckt intensiver, aber das Risiko anzubrennen steigt deutlich. Nur mit sicherer Hitzeführung und Thermometer.
Cannabutter ohne Ofen
Ohne Ofen lässt sich die Decarboxylierung im Topf erledigen: zerbröseltes Material in eine Pfanne bei sehr schwacher Hitze, 20 Minuten, ständig rühren. Das ist unregelmäßiger als im Ofen, also genau beobachten. Alternative: die Infusion auf 3 bis 4 Stunden verlängern, um es teilweise auszugleichen.
Cannabutter in der Heißluftfritteuse
Die Heißluftfritteuse decarboxyliert sehr gut: 110 °C für 20 bis 25 Minuten, das Material in einem passenden Behälter oder in Alufolie, damit der Ventilator nichts verteilt. Achtung, Heißluftfritteusen heizen oft stärker als angezeigt — beim ersten Versuch 10 °C abziehen.
Dosierung: wie viel Gramm pro Person?
Das ist der wichtigste Abschnitt dieser Seite. Eine falsch dosierte Butter führt entweder zur Enttäuschung oder zu einem sehr unangenehmen Abend. Beides vermeidbar.
Die Rechnung
Nehmen wir 10 g Blüten mit 15 % THC auf 250 g Butter:
- 10 g × 15 % = theoretisch 1 500 mg THC
- Nach Decarboxylierung und Extraktion bleiben bestenfalls 60 bis 70 %, also maximal rund 1 000 mg
- Verteilt auf 250 g Butter ergibt das 4 mg THC pro Gramm Butter
Wenn dein Kuchen 100 g dieser Butter enthält und in 10 Stücke geschnitten wird, kommt jedes Stück auf etwa 40 mg THC. 40 mg oral bei einem Einsteiger bedeuten zuverlässig einen Bad Trip — und vermutlich das Ende jeder Lust, es noch einmal zu versuchen. Wer dagegen niedrig anfängt und die eigene Toleranz austestet, erlebt etwas völlig anderes.
Richtwerte pro Person
- Einsteiger: 2 bis 5 mg THC
- Gelegentlicher Konsum: 5 bis 10 mg
- Regelmäßiger Konsum: 10 bis 25 mg
- Über 30 mg: hohes Risiko unangenehmer Effekte bei den meisten Menschen
Mit anderen Worten: Bei der oben berechneten Butter ist ein Stück mit 40 mg vier- bis achtmal zu stark für Einsteiger. Deshalb verdünnen: Mische deine Cannabutter mit normaler Butter, um die Stärke anzupassen.
Und mit CBD?
Die Methode ist mit CBD-Blüten exakt dieselbe. Cannabidiol löst sich nach demselben Prinzip im Fett wie THC, mit identischer Decarboxylierung (CBDA wandelt sich im selben Temperaturbereich in CBD um).
Die entstehende CBD-Cannabutter ist nicht psychoaktiv: kein High, sondern ein entspannender Effekt, den manche am Abend schätzen. Das ist die Variante, mit der sich täglich kochen lässt, ohne die Wachheit zu beeinträchtigen.
Zwei praktische Unterschiede:
- Die Dosierung ist deutlich entspannter. CBD kennt keine Überdosierung im Sinne von THC: Eine hohe Konzentration führt schlimmstenfalls zu Müdigkeit.
- Der Gehalt von CBD-Blüten ist meist klar ausgewiesen (Prozentangabe), was die Rechnung erleichtert — anders als bei Haschisch mit unbekanntem Gehalt. Aber Vorsicht bei der Bezugsquelle: Seit Monaten tauchen vermehrt CBD-Blüten auf, die mit synthetischen Cannabinoiden besprüht sind. Das sind schlicht Laborchemikalien, und die haben in deinem Kuchen nichts verloren.
Um möglichst viel Cannabidiol zu lösen, verlängere lieber die Infusion (3 Stunden), statt die Temperatur zu erhöhen: CBD wandert etwas langsamer ins Fett.
Das folgende Video fasst zusammen, warum Cannabinoide überhaupt in Fett übergehen, worauf es bei der Herstellung ankommt und welche Risiken man kennen sollte — eine gute Ergänzung zum Rezept oben.
Welche Wirkung ist zu erwarten, und wann?
Oral aufgenommen verhält sich Cannabis völlig anders als beim Inhalieren. Das ist die häufigste Ursache schlechter Erfahrungen.
- Anflutung: 30 Minuten bis 2 Stunden. Deutlich langsamer als beim Rauchen.
- Höhepunkt: 2 bis 4 Stunden nach der Einnahme.
- Gesamtdauer: 4 bis 8 Stunden, bei hoher Dosis bis zu 12 Stunden. Also besser nicht um 8 Uhr morgens vor der Arbeit 😅.
- Intensität: Die Leber wandelt THC in 11-Hydroxy-THC um, einen stärkeren Metaboliten. Bei gleicher Dosis wirkt es stärker als beim Rauchen.
⚠️ Die eiserne Regel: Warte 2 Stunden, bevor du nachlegst! Die allermeisten Zwischenfälle entstehen, weil jemand nach 45 Minuten nichts spürt, nachlegt — und dann beide Dosen gleichzeitig abbekommt.
🚩 Unangenehm ist das im Moment durchaus, und es kann sich lang anfühlen, aber es geht vorbei. Spätestens am nächsten Tag ist alles wieder normal.
Bei einer Überdosierung besteht keine Lebensgefahr, aber es wird sehr ungemütlich (Angst, Übelkeit, Herzrasen, Desorientierung). Ruhig bleiben, trinken, etwas Süßes essen (kein weiterer Space Cake) und abwarten. Das legt sich.
Cannabutter aufbewahren
- Kühlschrank: 3 bis 4 Wochen in einem luftdichten Behälter.
- Gefrierfach: bis zu 6 Monate. Am besten portionsweise (Eiswürfelform), damit nur der Bedarf auftaut.
- Vor Licht schützen: UV baut Cannabinoide ab. Undurchsichtiger Behälter oder dunkler Schrank.
💡 Beschrifte das Glas immer! Mit Datum und geschätzter Stärke. Cannabutter sieht aus wie gewöhnliche Butter und muss zwingend erkennbar sein, außer Reichweite von Kindern und Haustieren. Falls sonntags Besuch kommt und sich jemand ein Marmeladenbrot damit schmiert, wird der Nachmittag anders als geplant.
Warum trennt sich meine Butter?
Bildet sich eine flüssige Schicht, ist das in der Regel Restwasser, das beim Abkühlen nicht sauber entfernt wurde. Einfach erneut kalt stellen und die wässrige Phase sorgfältig abnehmen. Das ist kein Qualitätsmangel, nur unvollständiges Filtern.
Preis: selber machen oder kaufen?
Die Kosten selbstgemachter Cannabutter hängen fast ausschließlich vom Ausgangsmaterial ab. Für 250 g Butter mit 10 g Blüten liegt man je nach Qualität (THC, CBD) meist zwischen 30 und 100 €. Die Butter selbst macht 2 bis 3 € aus.
Fertige Zubereitungen gibt es als Cannabisbutter, bereits dosiert und kalibriert. Pro Gramm ist das teurer, dafür gewinnt man eine gleichbleibende Dosierung und spart die 4 Stunden Zubereitung.
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Was macht man mit Cannabutter?
Sie ersetzt normale Butter in jedem Rezept, solange sie nicht überhitzt wird (kein Frittieren, nichts über 180 °C, das baut die frisch gelösten Cannabinoide wieder ab).
Beim Backen
- Der selbstgemachte Space Cake, die historische Verwendung.
- Die Cannabis-Kekse, Stück für Stück leichter zu dosieren.
- Der klassische Cannabis-Kuchen.
- Pfannkuchen, Madeleines und Mürbegebäck, wo Butter ohnehin im Mittelpunkt steht.
In herzhaften Gerichten
Wird oft vergessen, funktioniert aber genauso gut wie süß:
- Auf frischer Pasta geschmolzen mit Parmesan: Das warme Fett verteilt sich sehr gut.
- Im Risotto, am Ende außerhalb der Hitze eingerührt, anstelle der Montierbutter.
- In Kartoffelpüree oder über Dampfgemüse.
- Mit Sahne verrührt für eine Sauce, die Butter erst bei ausgeschalteter Hitze zugeben.
Und die einfachste Variante: kalt aufs Brot. Das ist die zuverlässigste Methode zur Dosiskontrolle, weil man genau abwiegt, was man streicht.
Häufige Fragen
Riecht es stark während der Zubereitung?
Ja, ziemlich deutlich. Die Decarboxylierung im Ofen und vor allem die 2 bis 3 Stunden Infusion durchziehen die ganze Wohnung, und der Geruch setzt sich in Textilien fest. Was hilft: Dunstabzug auf voller Stufe, Fenster gekippt, Küchentür zu, Decarboxylierung gut verschlossen in Alufolie und Infusion mit Deckel. Weg ist der Geruch damit nicht, aber deutlich schwächer.
Kann man das gefilterte Material ein zweites Mal verwenden?
Ja, aber die Ausbeute ist gering: Etwa 10 bis 20 % der Cannabinoide bleiben im Trester. Man kann ihn in einer kleinen Menge Butter erneut infundieren, für eine leichte Variante. Mehr als ein zweiter Durchgang lohnt nicht.
Geht das im Thermomix oder mit einer Buttermaschine?
Ja, und es ist sogar komfortabler. Küchenmaschinen halten die Temperatur weit besser als ein Topf: 90 °C, 2 Stunden, langsame Rührstufe. Spezialgeräte wie der Magical Butter erledigen den kompletten Zyklus inklusive Filter. Das Prinzip bleibt: erst decarboxylieren, danach nie kochen.
Warum ist meine Cannabutter nicht grün?
Die Farbe hängt vom Ausgangsmaterial ab, nicht von der Stärke. Butter aus Haschisch geht ins Bräunlich-Goldene, Butter aus Blüten ins kräftige Grün. Eine sehr dunkle, fast braune Butter deutet dagegen auf Überhitzung hin. Die Farbe ist kein Maß für die Dosierung.
Verliert Cannabutter mit der Zeit an Wirkung?
Ja, langsam. THC baut sich unter Licht, Luft und Wärme zu CBN ab, wodurch die Wirkung zunehmend sedierend wird. Im Gefrierfach, in einem lichtdichten, luftdichten Behälter, bleibt der Verlust über sechs Monate gering.
Wie viel Gramm Cannabis braucht man für Cannabutter?
Als Faustregel gelten 10 bis 15 g getrocknete Blüten auf 250 g Butter, oder 5 bis 8 g Haschisch. Wer eine mildere Butter für den Alltag möchte, geht auf 5 g Blüten herunter. Entscheidend ist nicht die Menge allein, sondern der THC-Gehalt des Materials — deshalb immer nachrechnen (siehe Abschnitt Dosierung).
Wie lange ist Cannabutter nach dem Verzehr nachweisbar?
Deutlich länger als die Wirkung anhält: mehrere Tage bei gelegentlichem Konsum, bis zu mehreren Wochen bei regelmäßigem. Edibles sind oft länger nachweisbar als gerauchtes Cannabis, weil die Verstoffwechselung langsamer verläuft.
Kann man gesalzene Butter verwenden?
Technisch kein Problem: Die Extraktion verläuft identisch. Es ist reine Geschmackssache. Gesalzene Butter passt gut zu Karamell, Cookies oder Mürbegebäck, weniger zu einem feinen Kuchen.
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